Veröffentlicht am: 30.03.2025 um 13:00 Uhr:

Internet: Cyberangriffe gefährden die Stabilität globaler Lieferketten

Technologische Fortschritte revolutionieren den Logistiksektor, gleichzeitig öffnen sie aber neue Einfallstore für Cyberkriminelle. Die zunehmende globale Digitalisierung zwingt Logistikunternehmen dazu, Cyberangriffe zu bekämpfen und ihre Systeme zu sichern.

» Jeder fünfte Cyberangriff dauert länger als 30 Tage – eine Unterbrechung des Geschäftsbetriebs, die ein Unternehmen im schlimmsten Fall wirtschaftlich zerstören kann. Eine Bitkom-Studie aus dem Jahr 2024 verdeutlicht die Auswirkungen von digitalen Angriffen: Der finanzielle Schaden durch Cyberkriminalität in Deutschland beträgt mindestens 178,6 Milliarden Euro. Digitale Angriffe auf Logistiknetzwerke gefährden dabei nicht nur sensible Daten, sondern haben auch unmittelbare Auswirkungen auf den Warenfluss. Als eine der zentralen Säulen der globalen Wirtschaft muss die Logistikbranche zwingend vor Cyberbedrohungen geschützt werden.

Mit der Einführung der NIS2-Richtlinie der Europäischen Union wird Cybersicherheit zu einer entscheidenden Grundlage für den Schutz kritischer Infrastrukturen – einschließlich der Lieferketten. Die Richtlinie fordert fortlaufende Risikoanalysen, angemessene Sicherheitsmaßnahmen und die Gewährleistung, dass Partner und Lieferanten eines Unternehmens die gleichen Sicherheitsstandards erfüllen wie das eigene Unternehmen.

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Quelle und vollständiger Artikel: Gastbeitrag von Florian Linz auf https://www.security-insider.de/cybersicherheit-logistik-bekaempfung-digitaler-angriffe-a-373ad4bc2ac1e22bb221bf7318ed8e38/ vom 24. März 2025

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